Neunter Tag

Sonnenstrahl und Wehen legen flaches Wasser in lautlose Wellen, die sich spiegeln auf dem Grund, sich einprägen in den gelbnassen Sand darunter. Sonnenflimmern, Wasserwallen und Meeresgrund lagern sich übereinander. So ist der Tanz von Licht und Schatten ein zauberisches Bild des Frohsinns, ein Echo erzeugend im Gemüt und seinen Wellen.
Einer redet und es prägt sich mir die Redeweise ein. Geübt und geschult, dennoch ehrlich und einfach, eine Poesie entwaffnenden Humors, der die Furcht zu töten im Stande ist. Was wäre, wenn manch großer Mann sich so gäbe? Die Welt wäre um einiges leichtherziger auf die Schulter zu legen und um den Leib zu binden.
Der Tag endet mit winzigen Blättern, zusammen gerollt wie Blüten und goldgrün lächelnd.
Es gibt Steine, die haben die goldenen Sonnenstrahlen eingefangen, so wie es Steine gibt, die das schwarze Feuer in sich tragen. Ich lege die uralte Kraft um meinen Hals, auf dass ich eine Säule bin und fest stehe.
Die silbernen Buchen haben Angesichter, wachen über ihre jüngeren Brüder und atmen Luft und Sonne durch ihr rostiges Dach auf meine müden Wangen.

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