Die Buchen stehen nun in vollem Feuer, das auch der Schleier des steten, leisen Regens nicht auszulöschen vermag. Er wäscht die Blätterflammen und lässt sie umso stärker aufleuchten unter tiefem Dunst.
Über der Landzunge zieht ein grauer Dampf auf und wird breiter, je näher er rückt. Wo der Vorhang des Regens ist, leuchtet unruhig schwappend das Wasser in blauscharzem Grau, ein edles Samtkleid in geneigtem Licht.
Freude ist es, die Füße durch den Nassen Sand zu ziehen, die salzige Luft zu atmen und das graue Licht in den schweifenden Blicken einzufangen. Der Bauch ist gefüllt und das Auge ist satt. Doch ich weiß, der Blick ins Weite kann nie ganz gesättigt und gefüllt werden. Er sucht immer Neues.
Fütter ihn, fütter ihn, doch sachte und mit den rechten Dingen. Denn was das Auge schaut, das schlägt Saiten in der Seele an.

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