Nachdem nun die Riesen miteinander überein gekommen waren und ein Spiel begannen, nahmen sie die Steine auf, die der Blitz des Alten aus der Felswand geschlagen hatte, und warfen sie einander zu. Was liegen blieb, wurde zu Splittern und Hügeln, grub Täler und schleifte Ebenen. Als Brandulis seine Schwester Brandulas am Kopf traf und sie tötete, sprang ihr Blut hervor und bahnte einen Strom durch das Land. Da wurde der Alte von oben her zornig und ließ dem Blitz einen Donner folgen und einen übergroßen Regen hernieder kommen. Zudem öffnete er die Quellen aus der finstersten Mitte der Erde, wo die wohnen, die kein lichterfülltes Auge je sehen wird. Entsetzt flohen die Riesen und ließen die Brocken auf dem Feld zurück. Als sie alle ertrunken waren, wuchsen aus ihren Knochen die Bäume und der Alte wurde wieder gnädig. Er ließ Moos über die Fläche wachsen und bedeckte das Grab der Riesen mit einem immerwährenden Nebel, den die Augen der Sonne nur selten durchdringen. Wo das Blut Brandulas entlang geflossen war, legte er einen Pfad durch Fels und Hügel für die Menschen an. Wer immer ihn betritt, wird im Nebelmoos entweder sterben und für immer schwinden oder er wird als wahrhaft lebender Mensch das andere Ende erreichen und für immer schweigen.

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