Die Hoffnung des Evangeliums – George MacDonald
God´s Family – Gottes Familie
„Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Matthäus 5, 8 / 6 / 9

Der Ruf aus dem Tiefsten des Menschen war immer, Gott zu sehen. Es war der Ruf Mose und der Ruf Hiobs, der Ruf des Psalmisten und der des Propheten; und auf den Ruf hin ist das Herannahen einer Antwort aus weiter Ferne immer schwach zu hören gewesen. In der Fülle der Zeit erscheint der Sohn mit der Verkündigung, dass eine gewisse Klasse von Menschen den Vater schauen wird: „Selig sind, die reinen Herzens sind“, ruft er, „denn sie werden Gott sehen.“ Er, welcher Gott sah, welcher ihn jetzt sieht, welcher ihn schon immer sah und ihn immer sehen wird, sagt: „Seid rein und ihr werdet ihn ebenso sehen.“ Gott zu sehen war des Herrn eigene, ewige, einzige Freude; daher wusste er, dass die wesentliche Wonne des Geschöpfes ist, das Angesicht des Schöpfers zu schauen. In diesem Angesicht liegt das Geheimnis des Menschen eigener Natur, die Geschichte des eigenen Seins des Menschen. Er, welcher keine Zeile davon lesen kann, kann weder sich selbst noch seinen Nächsten kennen; er nur, welcher Gott ein wenig kennt, kann überhaupt den Menschen verstehen. Die Seligen in Dantes Paradies lesen stets und ständig die Gedanken des anderen in Gott. Aufschauend zu ihm finden sie ihren Nächsten. Alles, was das Geschöpf zu sehen und zu wissen braucht, alles, was das Geschöpf sehen oder wissen kann, ist das Angesicht von ihm, von welchem es herkam. Es nicht sehend und kennend, wird es nie zur Ruhe kommen; es sehend und kennend, wird seine Existenz tatsächlich noch ein Geheimnis für ihn sein und ein Wunder, doch kein Schrecken mehr. Zu wissen, dass sie ist und dass sie weder Macht hat, fortzubestehen noch zu vergehen, muss für jede Seele, die lebendig genug ist, die Tatsache anzuerkennen, das reinste Grauen sein, außer sie kennt ebenfalls einen mit der Macht, durch welche sie existiert. Von dem Menschen, welcher zu der Erkenntnis gelangt und fühlt, dass diese Macht in ihm ist und eins mit ihm, weichen Einsamkeit, Furcht und Angst; er ist keine Waise mehr ohne ein Heim, ein kleines Kind, das umherirrt in der kalten Wüstenei eines hilflosen Bewusstseins. „Vater“, ruft er, „halt mich fest bei deinem schöpferischen Willen, dass ich mich selbst eins damit weiß, mich selbst als seine Hervorbringung erkenne, seine gewollte Verkörperung, und juble ohne Zittern. Dies sei die Wonne meines Seins, dass du mich gewollt hast, mich hervorgeliebt hast; lass mich wissen, dass ich dein Kind bin, dazu geboren, dir zu gehorchen. Rechtfertigst du nicht dein Wirken vor dir selbst durch deine Zärtlichkeit gegen mich? Rechtfertigst du es nicht deinem Kind gegenüber, indem du ihm seinen Anspruch auf dich offenbarst, auf Grund deiner Abscheidung von ihm von dir selbst, wegen seiner äußersten Abhängigkeit von dir? Vater, du bist in mir, anders könnte ich nicht sein in dir, könnte kein Haus für meine Seele haben, darin zu wohnen, oder irgendeine Welt, in welcher umherzugehen.“
Diese Wahrheiten sind, glaube ich, die eigentliche Daseinsgrundlage, doch deshalb erkennt ein Mensch sie nicht notwendigerweise in jedem Augenblick. Es ist, nichtsdestotrotz, absolut notwendig für sein wahres Wesen, dass er diese geistlichen Beziehungen kennt, in welchen er zu seinem Ursprung steht; ja, dass sie ihm immer gegenwärtig und wirkmächtig seien und das Herz und die Sphäre und die alles-durchdringende Substanz seines Bewusstseins werden, von welchem sie Urgrund und Fundament sind. Sie einmal gesehen zu haben bedeutet nicht, sie immer zu sehen. Es gibt Zeiten, und diese Zeiten sind oft, wenn die Sorgen dieser Welt – mit keinem Anrecht an unserem Denken, indem wir einsehen, dass sie entweder unvernünftig oder nicht Gott-vollkommen sind – die Augen der Seele für das Leuchten des ewig Wahren derart verblenden, dass sie es nur sehen, als wenn es wahr sein sollte, nicht als wenn es wahr sein muss; als wenn es auf dem Gebiet des Denkens wahr sein möchte, doch auf dem Gebiet der Tatsachen nicht wahr sein könnte. Gerade unsere Sinne, erfüllt von den Dingen unseres vorübergehenden Aufenthaltes, fügen sich zusammen, um die Existenz von jedweder Welt in Verruf zu bringen, um derentwillen wir mit einem inneren Auge ausgestattet sind, einem ewigen Ohr. Doch hätten wir Gott einmal von Angesicht zu Angesicht gesehen, sollten wir nicht für immer und ewig seiner sicher sein? Wir hatten nur flüchtige Blicke auf den Vater. Doch, wenn wir Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen hätten, aber wiederum unreinen Herzens geworden wären – wenn solch ein grauenvoller Gedanke eine mögliche Idee wäre – dann sollten wir nicht mehr glauben, dass wir ihn jemals geschaut hätten. Eine Sünden-umwölkte Seele könnte niemals die Vision zurückrufen, deren wesentliche Wahrheit ihr einzig möglicher Beweis wäre. Kein anderer als der, welcher reinen Herzens ist, sieht Gott; nur die rein Werdenden hoffen, ihn zu sehen. Selbst jene, welche den Herrn sahen, das ausgeprägte Bildnis seiner Person, sahen nicht Gott. Sie sahen nur Jesus – und also nur den äußeren Jesus, oder ein wenig mehr. Sie waren nicht reinen Herzens. Sie sahen ihn mit ihren Augen, doch nicht mit jenen Augen, welche allein Gott sehen können. Diese waren in ihnen noch nicht geboren. Weder die Augen des Auferstehungs-Leibes, noch die Augen der körperlosen Geister können Gott sehen; nur die Augen des ewigen Etwas, das von der eigentlichen Substanz Gottes ist, die Gedenken-Augen, die Wahrheits-Augen, die Liebes-Augen können ihn sehen. Es ist nicht, weil wir erschaffen sind und er unerschaffen, es ist nicht wegen irgendeines Unterschiedes, der in dieser Unterschiedlichkeit aller Unterschiedlichkeiten eingeschlossen ist, dass wir ihn nicht sehen können. Wenn es ihm gefallen würde, eine Gestalt anzunehmen und diese Gestalt uns vorgeführt würde und wir diese Gestalt sähen, würden wir dadurch nicht Gott sehen. Selbst wenn wir wüssten, dass es die Gestalt Gottes wäre – es selbst Gott nennen würden, worauf unsere Augen ruhten; wenn uns die Tatsache mitgeteilt wäre und wir den Bericht glaubten; dennoch, wenn wir nicht die Gottheit erkennten, nicht dazu in der Lage wären, ihn so wahrzunehmen, so wie ohne den Bericht seine Schau zu erkennen, würden wir Gott nicht sehen, wir würden nur den Tabernakel sehen, in welchem er für den Augenblick weilte. Mit anderen Worten, das nicht in der Form sehend, was sie zu einer geeigneten Form für ihn machte, sie anzunehmen, würden wir keine Gegenwart sehen, welche nur Gott sein kann.
Gott zu sehen bedeutet, auf dem höchsten Punkt des erschaffenen Seins zu stehen. Nicht, bis wir Gott sehen – keine teilweise und vergängliche Verkörperung von ihm, sondern die bleibende Gegenwart – stehen wir auf unserem eigenen Berggipfel, der Höhe der Existenz, die Gott uns gegeben hat und zu welcher er uns hinaufführt. Dass wir dort stehen sollen, ist das Ziel unserer Schöpfung. Diese Wahrheit ist im Herzen von allem, bedeutet alle Arten von Vollendung, mag in vielerlei Weise geäußert werden; doch Sprache wird es niemals umfassen, denn die Form wird es niemals enthalten. Noch werden wir jemals Gott sehen, das heißt, ihn vollkommen erkennen. Wir werden in der Tat niemals vollständig Mann oder Frau oder Kind erkennen; doch wir können Gott erkennen, wie wir niemals ein menschliches Wesen erkennen können – wie wir niemals uns selbst kennen können. Wir können nicht nur, sondern wir müssen ihn so erkennen und das kann niemals sein, bis wir reinen Herzens sind. Dann werden wir ihn erkennen mit der Unendlichkeit einer stetig wachsenden Erkenntnis.
„Was bedeutet es also, reinen Herzens zu sein?“
Ich antworte, Es ist nicht notwendig diese Reinheit zu definieren oder irgendeine klare Form davon im Sinn zu haben. Denn selbst vollkommen zu wissen, wäre dieses möglich, was Reinheit des Herzens ist, bedeutete nicht, reinen Herzens zu sein.
„Wie also soll ich danach streben? Kann ich es tun, ohne zu wissen, was es bedeutet?“
Obwohl du keine Definition von Reinheit kennst, weißt du genug, um anzufangen, rein zu sein. Du weißt nicht, wer ein Mensch ist, doch du weißt, wie du seine Bekanntschaft machen kannst – vielleicht sogar, wie du seine Freundschaft gewinnen kannst. Dein Hirn weiß nicht, was Reinheit ist; dein Herz hat einige Bekanntschaft mit der Reinheit selbst. Dein Hirn strebt danach zu wissen, was sie ist, kann sogar dein Herz bei der Erringung seiner Freundschaft mit ihr blockieren. Um zu wissen, was Reinheit ist, muss ein Mensch bereits rein sein; doch er, welcher die Frage stellen kann, weiß bereits genug von Reinheit, wiederhole ich, um anzufangen, rein zu werden. Wenn du in diesem Augenblick entscheidest, nach Reinheit zu streben, wird dein Gewissen dir sofort sagen, wo anzufangen ist. Wenn du entgegnest: „Mein Gewissen sagt nichts Eindeutiges.“, antworte ich: „Du spielst nur herum mit deinem Gewissen. Entscheide dich und es wird reden.“
Wenn du Gott sehen willst, sei rein. Wenn du nicht rein sein willst, wirst du mehr und mehr unrein werden; und anstatt Gott zu sehen, wirst du dich selbst auf lange Sicht von Angesicht zu Angesicht finden mit einem weiten Nichts – ein weites Nichts, doch voll erfüllt mit einem Bewohner, diesem verschlingenden Monster, deinem eigenen falschen Selbst. Wenn du das nicht willst, sage ich dir, gibt es eine Kraft, die es nicht so haben will; eine Liebe, die dich durch die Folgen deines Nicht-Kümmerns darum kümmern lassen wird.
Du, welcher Reinheit sucht und will, dass dein Nächster sie auch sucht, verwende deine Mühe nicht auf den steinigen Grund ihres Intellekts, danach strebend zu erklären, was Reinheit ist; gib ihrer Vorstellungskraft den einen, reinen Menschen; rufe ihr Gewissen auf, gegen ihre eigenen Taten zu zeugen; dränge sie zu dem großen Entschluss, rein zu sein. Mit dem ersten Bestreben einer Seele nach ihr, wird die Reinheit sich nähern, nach Zutritt verlangend; und niemals wird ein Mensch im göttlichen Bemühen pausieren müssen, fragend, was als nächstes von ihm gefordert ist; die Forderungen der innewohnenden Reinheit werden immer im Vordergrund seines langsam-mühenden Gehorsams sein.
Wenn einer sagen sollte: „Weh, ich bin ausgeschlossen von dieser Seligpreisung! Ich bin nicht rein im Herzen: niemals werde ich Gott sehen!“, ist hier ein anderes Wort aus demselben ewigen Herzen, ihn zu trösten, seine Trauer zu ihrer eigenen Tröstung machend. Auch für diesen Menschen gibt es eine Seligpreisung beim Botschafter des Vaters. Unglückselige Menschen wären wir, wäre Gott einzig der Gott der Vollkommenen und nicht der Wachsenden, der Werdenden! „Selig sind“, sagt der Herr, die noch nicht reinen betreffend, „die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Satt von Gerechtigkeit sind sie rein; rein seiend werden sie Gott sehen.
Lange bevor Gott erschien, seit der Mensch auf Erden weilte, nein, gewiss, von Anfang an, war sein Geist darin am Wirken zur Gerechtigkeit; in der Fülle der Zeit kam er in seiner eigenen menschlichen Gestalt, um alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Er kam zu den Seinen derselben Gesinnung mit ihm, welche hungerten und dürsteten nach der Gerechtigkeit. Sie sollten angefüllt werden mit Gerechtigkeit!
Nach etwas zu hungern und zu dürsten, setzt ein wundes persönliches Bedürfnis voraus, ein starkes Verlangen, eine Leidenschaft für diese Sache. Jene, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, suchen mit ihrer ganzen Natur den Plan dieser Natur. Nichts weniger wird ihnen Befriedigung geben; dies allein wird ihnen Erleichterung verschaffen. Sie sehnen sich danach, von ihren Sünden befreit zu werden, sie fortzuschicken, um sauber zu sein und gesegnet durch ihre Abwesenheit – in einem Wort, Menschen zu werden, Gottes Menschen; denn, wenn die Sünde gegangen ist, ist der Rest gut. Es war nicht in solchen Herzen, es war nicht in irgendeinem Herzen, dass die abstoßende gesetzliche Fiktion zugeschriebener Gerechtigkeit aufstieg. Gerechtigkeit selbst, Gottes Gerechtigkeit, Gerechtigkeit in ihrem eigensten Wesen, in Herz und Hirn und Händen, ist, was sie verlangen. Ein solcher Mensch war Nathanael, in welchem kein Falsch war; solcher war vielleicht auch Nikodemus, obwohl er bei Nacht zu Jesus kam; solch einer war Zachäus. Der Tempel konnte nichts tun, um sie zu befreien; doch gerade durch ihre Nutzlosigkeit hatten seine Bräuche ihr Werk getan, die Bedürfnisse entwickelt, denen sie nicht begegnen konnten, die Menschen umso mehr hungernd und dürstend machend nach ursprünglicher Gerechtigkeit: der Herr musste ihnen dieses Brot vom Himmel bringen. Mit ihm, der lebendigen, ursprünglichen Rechtschaffenheit, in ihren Herzen, mussten sie zügig gerecht werden. Mit dieser Liebe als ihrem Freund, welcher zugleich Wurzel und Blüte der Dinge ist, würden sie sowohl energisch streben als auch eifrig hungern nach Gerechtigkeit. Liebe ist Vater der Gerechtigkeit. Sie könnte nicht sein und es könnte nicht nach ihr gehungert werden, außer wegen der Liebe. Der Herr der Gerechtigkeit selbst könnte nicht leben ohne Liebe, ohne den Vater in ihm. Jedes Herz wurde dazu geschaffen und kann anderweitig nicht leben, als in und durch ewige Liebe, vollkommen, rein, unwandelbar; und Liebe bedingt Gerechtigkeit. In wie vielen Seelen hat nicht gerade der Gedanke eines wirklichen Gottes eine Sehnsucht geweckt, anders zu sein, rein zu sein, richtig zu sein! Die Tatsache, dass dieses Gefühl möglich ist, dass eine Seele unzufrieden mit sich selbst werden kann und eine Veränderung in sich selbst verlangen, offenbart Gott als einen wesentlichen Bestandteil ihres Seins; denn in sich selbst ist die Seele gewahr, dass sie nicht sein kann, was sie wollte, was sie sollte – dass sie selbst nicht richtig sein kann: ein Bedürfnis ist in der Seele erzeugt worden, für welches die Seele keine Erfüllung erzeugen kann; eine höhere Gegenwart als sie selbst muss dieses Bedürfnis verursacht haben; eine größere Macht als sie selbst muss es erfüllen, denn die Seele weiß, dass gerade ihr Bedürfnis, gerade ihr Mangel von etwas größerem ist als sie selbst.
Doch das grundlegende Bedürfnis der menschlichen Seele ist noch größer als dieses; die Sehnsucht nach Gerechtigkeit ist nur eine ihrer Erscheinungsformen; das Bedürfnis selbst ist das nicht selbst-existenter Existenz für das Bewusstsein der Gegenwart der verursachenden Selbst-Existenz. Es ist das Bedürfnis des Menschen nach Gott. Ein moralisches, das heißt ein menschliches, ein geistliches Wesen, muss entweder Gott sein oder eins mit Gott. Diese Wahrheit fängt an sich zu offenbaren, wenn der Mensch anfängt zu empfinden, dass er das Ding, was er hasst, nicht ausstoßen kann, nicht das Ding sein kann, was er liebt. Dass er also hasst, dass er also liebt, ist wegen Gott in ihm, doch er findet, er hat nicht genug von Gott. Seine erwachende Stärke manifestiert sich in seinem Empfinden von Schwäche, denn einzig Stärke kann sich selbst als schwach erkennen. Das Negative kann sich selbst gar nicht erkennen. Schwäche kann sich selbst nicht als schwach erkennen. Es ist ein wenig Stärke, die nach mehr verlangt; es ist kindliche Gerechtigkeit, die nach Gerechtigkeit hungert.
Zu jeder Seele, die mit sich selbst unzufrieden ist, kommt dieses Wort, zugleich aufstörend und tröstend, von der Macht, die lebt und sie lebendig macht – dass sie in ihrem Hungern und Dürsten gesegnet ist, denn sie soll gefüllt werden. Ihr Hungern und Dürsten ist die göttliche Zusage des göttlichen Mahls. Je mehr sie hungert und dürstet, desto gesegneter ist sie; desto mehr Raum ist da in ihr, das zu empfangen, welches Gott zu geben weit eifriger ist als sie eifrig ist, es zu haben. Es ist die elende Leere, die einen Menschen hungernd und dürstend macht; und wie der Leib, so hungert die Seele nach dem, was zu ihrer Natur gehört. Ein Mensch hungert und dürstet nach Gerechtigkeit, weil seine Natur sie braucht – sie braucht, weil sie dafür gemacht wurde; seine Seele verlangt nach dem, was ihr gehört. Seine Natur ist das Gute und er verlangt mehr Gutes. Daher, dass er leer vom Guten ist, braucht niemanden zu entmutigen; denn was ist Leere außer Raum, der zu füllen ist? Leere ist Bedürfnis nach Gutem; die Leere, die das Gute verlangt, ist selbst etwas Gutes. Selbst wenn der Hunger nach Gerechtigkeit zum Teil einem Verlangen nach Selbst-Achtung entspringen sollte, ist er daher nicht völlig falsch. Ein Mensch könnte sich nicht für sich selbst schämen ohne irgendeinen „empfindenden Sinn“ von der Schönheit des Richtigen. Durch göttliche Schritte wird der Mensch auf lange Sicht sich selbst satthaben und mit einem reinen Hunger nach Gerechtigkeit verlangen – gerade wie ein Mensch danach verlangt, das zu essen, was gut ist, und nicht an die Stärke denkt, die es wiederherstellen wird.
Mit Gerechtigkeit erfüllt zu werden, wird bedeuten, in der Wonne, gerecht zu sein, die Gerechtigkeit selbst zu vergessen, das heißt, ein Kind Gottes zu sein. Der Gedanke an Gerechtigkeit wird im Angesicht der Tatsache der Gerechtigkeit schwinden. Wenn ein Geschöpf gerade das ist, was es sein soll, wozu allein es geeignet ist, es zu sein; wenn es daher wahrhaftig es selbst ist, denkt es niemals daran, was es ist. Es ist dieses Ding; warum darüber nachdenken? Es ist nicht länger außerhalb von ihm, dass es darüber nachsinnen sollte oder danach verlangen.
Gott machte den Menschen und weckte in ihm den Hunger nach Gerechtigkeit; der Herr kam, um diesen Hunger zu vergrößern und aufzuwecken. Die erste und anhaltende Wirkung seiner Worte muss sein, die Hungernden und Dürstenden noch mehr verlangen zu lassen. Wenn ihre Leidenschaft zu einem verzweifelten Sinn des Unerreichbaren auswächst, einer Hoffnungslosigkeit, jemals das zu erlangen, ohne welches das Leben wertlos ist, lasst sie sich daran erinnern, dass der Herr die Hungrigen und Durstigen beglückwünscht, so sicher weiß er von ihnen, dass sie eines Tages befriedigt werden. Ihr Hunger ist eine kostbare Sache, ihn zu haben, nichtsdestoweniger dass er eine üble Sache ist, um ungestillt zu bleiben. Er entspringt aus dem Mangel, aber auch aus der Liebe des Guten und seine Gegenwart macht es möglich, den Mangel zu erfüllen. Glücklich also seid ihr, schmachtende Seelen! Die Nahrung, die ihr haben wolltet, ist die eine Sache, die der Herr euch haben lassen wollte, gerade die Sache, die er kam, sie euch zu bringen! Fürchtet euch nicht, ihr Hungernden und Dürstenden; ihr werdet Gerechtigkeit genug haben, obwohl keine aufzusparen – keine aufzusparen, doch genug, sie überfließen zu lassen auf jeden Menschen. Schau, wie der Herr fortfährt, seine Jünger zu füllen, Johannes und Petrus und Jakobus und Paulus, mit Gerechtigkeit von innen! Welche ehrliche Seele, den Diener am Meister messend und unvoreingenommen von der Tradition jener, die das Himmelreich gegen die Menschen schließen wollten, kann zweifeln über das, was Paulus meint mit „Die Gerechtigkeit, welche von Gott ist durch Glauben“? Er war gelehrt von Jesus Christus durch die Worte, die er gesprochen hatte; und der Mensch, welcher Jesus Christus nicht versteht, wird seine Apostel niemals verstehen. Welche Gerechtigkeit könnte Paulus gemeint haben außer derselben, nach welcher der Herr die Menschen hungernd und dürstend haben wollte – eben die Gerechtigkeit, durch welche Gott gerecht ist! Diese, die hungern und dürsten nach solch einziger Gerechtigkeit, werden reinen Herzens werden und Gott sehen.
Wenn es scheint, als bräuchte dein Hunger lange, ehe er gestillt wird, ist es gut, dass es lange zu dauern scheint. Doch was ist, wenn deine Gerechtigkeit zögert, weil dein Hunger nach ihr nicht eifrig ist? Es gibt jene, welche lange zu Tisch sitzen, weil ihr Verlangen langsam ist; sie essen wie welche, die sagen wollten, Wir brauchen keine Nahrung. In geistlichen Dingen ist steigendes Verlangen das Zeichen, dass seine Befriedigung näher rückt. Doch es wäre besser, für immer nach Gerechtigkeit zu hungern, als den Sinn des Mangels mit den Hülsen christlicher Schriftgelehrter und Gesetzeslehrer zu betäuben: er, welcher auf die Sühnung vertraut anstatt auf den Vater Jesu Christi, füllt seine Vorstellung mit den Chimären gemeiner Gesetzlichkeit, nicht sein Herz mit der Gerechtigkeit Gottes.
Hört ein anderes ähnliches Wort des Herrn. Er versichert uns, dass der Vater das Rufen seiner Auserwählten hört – von jenen, nach welchen er sucht, ihn anzubeten, weil sie in Geist und Wahrheit anbeten. „Sollte Gott nicht seine Auserwählten rächen“, sagt er, „welche zu ihm rufen Tag und Nacht?“ Nun, was können Gottes Auserwählte haben, das sie anhält, danach zu rufen, Tag und Nacht, außer Gerechtigkeit? Er gestattet, dass es scheint, als würde Gott eine Antwort hinauszögern, doch er versichert uns, dass er ihnen eilig antworten wird. Selbst jetzt muss er damit beschäftigt sein, ihre Gebete zu beantworten; steigender Hunger ist das best-mögliche Anzeichen, dass er so wirkt. Aus irgendeinem göttlichen Grund ist es gut, dass sie in sich selbst noch nicht wissen sollen, dass er ihre Gebete beantwortet; doch der Tag muss kommen, wenn wir gerecht sein werden, gerade wie er gerecht ist; wenn kein Wort seines Willens wegen unseres Mangels an Gerechtigkeit missverstanden werden wird; wenn keine Ungerechtigkeit mehr das Angesicht des Vaters vor unseren Augen verbergen wird.
Diese zwei Versprechen, Gott zu sehen und mit Gerechtigkeit erfüllt zu werden, haben ihren direkten Platz zwischen dem einzelnen Menschen und seinem Vater im Himmel; das Versprechen, zu dem ich nun komme, hat seinen Platz zwischen einem Menschen und seinem Gott als dem Gott auch der anderen Menschen, als dem Vater der gesamten Familie im Himmel und auf Erden: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Jene, die auf ihrem Weg sind, Gott zu sehen, jene, welche rein werden in ihrem Herzen durch Hunger und Durst nach Gerechtigkeit, sind tatsächlich die Kinder Gottes; doch besonders jene nennt der Herr seine Kinder, welche auf ihrem Weg nach Hause Friedens-Stifter sind; denn gewiss, jene in jeder Familie sind besonders die Kinder, welche Frieden schaffen mit und zwischen den anderen. Die wahre Idee des Universums ist die gesamte Familie im Himmel und auf Erden. Alle Kinder in diesem Teil davon, der Erde, sind zumindest keine guten Kinder; doch wie weit auch immer die Erde davon entfernt ist, ein wahrer Anteil der wirklichen Familie zu sein, der Lebenskeim an der Wurzel der Welt, das, wodurch und wofür sie existiert, ist ihre Beziehung zu Gott dem Vater der Menschen. Denn die Entwicklung dieses Keimes im Bewusstsein der Kinder, die Kirche – deren Idee die reinere Familie inmitten der vermengteren ist, stets wie Sauerteig inmitten des Mehls durch Absorption wachsend, doch welche selbst, weh!, nicht einfach zu unterscheiden ist von der Welt, die sie verändern wollte – ist eine der vorübergehenden Mittel. Zu demselben Zweck ist die ganze göttliche Familie aus zahllosen menschlichen Familien gemacht, dass die Menschen in diesen lernen und anfangen mögen, einander zu lieben. Gott also wollte aus der Welt eine wahrhaftige, göttliche Familie machen. Nun ist die grundlegende Notwendigkeit gerade für die Existenz einer Familie Frieden. Manch eine menschliche Familie ist keine Familie und die Welt ist noch keine Familie wegen des Mangels an Frieden. Wo immer Frieden wächst, da ist natürlich der lebendige Friede, der Zerrüttung und dem Zerfall entgegenwirkend und der Entwicklung der wahrhaftigen, eigentlichen Familie helfend. Die eine Frage ist daher, wie sie sich jeder Familie stellt, ob Friede oder Auseinandersetzung in ihr anwächst; denn Friede allein macht es möglich für die sich verbindenden Graswurzeln des Lebens – Liebe nämlich und Gerechtigkeit – sich auszubreiten durch das hindurch, was anderweitig bloß ein wind-getriebener Haufen von noch rutschendem Sand wäre. Die Friedens-Stifter stillen die Winde der Welt, die stets bereit sind, anzuschwellen und zu wehen; sie hegen und pflegen die verflochtenen Wurzeln des dienstbaren Grases; sie spinnen und knüpfen viele vereinende Schnüre und sie weben viele unterstützende Bänder; sie sind die Diener, um der Wahrheit willen, der großen universalen Familie des Himmels und der Erde. Sie sind die wahren Kinder dieser Familie, die Verbündeten und Diener jeder verschränkenden und verbindenden Kraft in ihr; Mitarbeiter Gottes sind sie in der Schöpfung der Familie; sie helfen ihm, sie nach seinem Sinne zu haben, die väterliche Idee zu vervollkommnen. Stets Frieden ausstrahlend, heißen sie die Liebe willkommen, doch suchen sie nicht; sie provozieren keine Eifersucht. Sie sind die Kinder Gottes, denn wie er wollten sie eins sein mit seinen Geschöpfen. Sein ältester Sohn, sein eigentliches Ebenbild, war der Erste der Familien-Friedens-Stifter. Frieden predigend diesen, die weit entfernt und diesen, die nahe waren, stand er ungeschützt in der wogenden Menge seiner Nächsten und es war erst über seinem toten Leibe, dass seine Brüder anfingen, in Frieden zusammenzukommen, der nicht gebrochen werden wird. Er stand von den Toten wieder auf; seine Frieden-stiftenden Brüder, wie er selbst, sterben der Sünde; und immer noch nicht haben die bösen Kinder ihren Vater zum Hassen gebracht oder ihren älteren Bruder dazu, zurückzuweichen.
Andererseits machen sich jene, deren Einfluss es ist, zu trennen und zu scheiden, die Herzen der Menschen dazu veranlassend, sich voneinander abzuwenden, selbst zu Kindern des Bösen: geboren von Gott und nicht vom Teufel, wenden sie sich von Gott ab und adoptieren den Teufel zu ihrem Vater. Sie setzen ihr Gott-geborenes Lebens ein gegen Gott, gegen die ganze schöpferische, wiederherstellende Absicht seines vereinenden Willens, stets das eine Gebet des Erstgeborenen blockierend – dass die Kinder eins sein sollen mit ihm in dem Vater. Entgegen dem Herzens-Ziel der Schöpfung, entgegen dem, wofür der Sohn sich selbst völlig dahingab, fechten diejenigen, die Streit säen, die Unruhestifter unaufhörlich. Sie tun ihren Teil mit all den anderen Mächten des Bösen, um die Welt, welche die Liebe Gottes zusammenhält – eine Welt zumindest, obwohl noch nicht eine Familie – zu einer bebenden Zersetzungsmasse zu machen. Doch sie wirken vergeblich. Durch diese Masse und durch sie hindurch, dass sie sich binde, in diese Richtung und in jene, angeleitet im unerklärlichen Tanz prophetischer Harmonie, bewegen sich die Kinder Gottes, die Lichter der Welt, die Liebhaber der Menschheit, die Mitarbeiter Gottes, die Friedensstifter – stets webend nach einem Muster, ersonnen durch ihn und bekannt nur ihm, welcher ihre Wege ordnet, das Netz der Geschichte der Welt. Doch für sie wollte die Welt keine Geschichte haben; sie würde schwinden, eine Wolke windgetriebenen Staubes. Wie an seinem Mühen, so werden diese teilhaben an der Freude Gottes, an der göttlichen Verwirklichung des siegreichen Bestrebens. Selig sind die Friedens-Stifter, denn sie sollen Gottes Kinder genannt werden – die Kinder, weil sie den Vater auf den Thron der Familie setzen.
Die hauptsächliche praktische Schwierigkeit, zumindest bei einigen der Friedens-Stifter, ist, wie sie sich selbst gegen die Abschaffer des Friedens verhalten sollen, die Trenner der Seelen. Vielleicht sind die machtvollsten unter diesen nicht jene Kräfte der sichtbaren Kirche, welche sich mehr um Kanon und Dogma kümmern als um die Wahrheit und mehr um die Kirche als um Christus; welche Gleichförmigkeit für Einheit halten; welche die Mücke aussieben und das Kamel verschlucken und nicht wissen, welchen Geistes sie sind; solche Menschen, sage ich, sind vielleicht weder die aktivste noch die mächtigste Kraft, die an dem Zerfall des Leibes Christi wirkt. Ich stelle mir ebenso vor, dass weder die Parteigänger der Politik die schlimmsten Feinde für göttliche Einheit sind, kleinlich und oft bewusst falsch gegen ihre Opponenten, zu welchen ehrlich und fair zu sein sie kein Bedürfnis zu haben scheinen. Ich denke eher, es müssen die plappernden Lügner gesellschaftlicher Kreise sein und die treulosen Brüder und lieblosen Schwestern uneiniger menschlicher Familien. Doch wozu nachforschen? Jede Selbstbehauptung, jede Form von Eigennutz, wie klein und gering auch immer, weltgewandt oder lächerlich, ist eine trennende und scheidende Kraft. Und diese Kräfte sind zahlreich, diese Punkte kreisförmiger Abstoßung sind unzählbar, wegen der vorherrschenden Leidenschaft gemeiner Seelen, großartig zu erscheinen und sich wichtig zu fühlen. Wenn solche nicht darauf hoffen können, die Aufmerksamkeit der großen kleinen Welt auf sich zu ziehen, wenn sie nicht einmal „der Anziehungspunkt der nahestehenden Augen“ werden können, werden sie, in welchem Bereich auch immer sie ihr Eigen nennen, versuchen Partei für sich zu machen; jeder und jede von ihnen, sich um die eigene Achse drehend, wird versuchen, einen persönlichen Pool an menschlichen Zellen um sich zu scharen. Solch eine Umgebung zusammenzuziehen, wird der Parteigänger des Selbst manchmal die kostbarsten Bande auseinander beißen, ganze Nester kindlicher Liebe vergiften. Solche wirklichen Schismatiker gehen umher und wo sie nicht Böses ersinnen, erfreuen sie sich an Ungerechtigkeit; falsch verstehend; falsch wiedergebend; Zuneigung lähmend; Herzen trennend. Ihre auserwählte Berufung ist die des Streit-Stifters, das Kind des trennenden Teufels. Sie gehören zu der Klasse der Hinterhältigen [Verräter – Anm. der Übers.: Eishölle, die reserviert ist für diejenigen, die ihre engsten Nächsten hintergehen und die Liebe zu ihnen verraten], welche Dante in den tiefsten Abgrund als ihrem passenden Heim platziert. Manch eine Frau, die sich selbst als wohlanständig in Moral und Religion betrachtet, wird sich selbst zuletzt gerade als ein solches Kind des Teufels finden; und ihr Elend wird die Hoffnung ihrer Erlösung sein.
Doch es ist nicht um ihretwillen, dass ich diese Dinge schreibe: würde solch eine Frau ihre eigene Beschreibung erkennen, wenn ich sie so genau niederschriebe, wie Worte es könnten? Ich bin eher wie einer, der nach etwas Licht tastet über das wahrhaftige Verhalten gegen ihre Art. Sollen wir Personen, die bekannt sind als Lügner und Streit-Stifter wie die Kinder des Teufels behandeln oder nicht? Sollen wir uns von ihnen abwenden und es ablehnen, sie wahrzunehmen, einen unwissenden Widerstreit der Zungen gegen unser Verhalten erregend? Sind wir schuldig der Mitwisserschaft, wenn wir stille sind über den Hinterhalt, woher wir wissen, dass der bösartige Pfeil heimlich geschossen wird? Sollen wir den Verräter zur Rechenschaft ziehen? Oder sollen wir irgendeine Warnung geben? Ich habe keine Antwort. Jeder muss die Frage, die ihn verwirrt, zum Licht der Welt tragen. Zu welchem Zweck ist der Geist Gottes versprochen denen, die danach fragen, wenn nicht, um ihnen zu helfen, ihre Wege recht zu ordnen?
Eine Sache ist klar – dass wir den Streit-Stifter lieben sollen; eine andere Sache ist fast ebenso klar – dass, wenn wir ihn nicht lieben, ihn in Ruhe lassen müssen; denn ohne Liebe kann es kein Frieden-Stiften geben und Worte werden nur mehr Streit hervorrufen. Freundlich zu sein ist weder verletzend noch kompromittierend. Freundlichkeit hat viele Abstufungen und die passende Form kann Anstoß vermeiden und muss Unwahrhaftigkeit vermeiden.
Wir sollen nicht fürchten, was Menschen uns tun können, sondern unseren Weg dem Vater und der Familie hingeben. Wir sollen in keiner Weise bestrebt sein, uns selbst zu rechtfertigen; und wenn nicht, weil Gott unsere Rechtfertigung ist, warum unsere Freunde? Ist er nicht so viel ihre Rechtfertigung wie unsere? Gib die Angelegenheit deines Freundes ebenso ihm hin, welcher gerecht urteilt. Sei bereit, Zeugnis für deinen Freund abzulegen, wie du es sein würdest, den Schlag abzufangen, der auf ihn gerichtet war; doch tauche nicht ein in ein Nest von Skorpionen, um sein Taschentuch zu retten. Sei selbst aufrichtig gegen ihn und spare nicht daran, zu zeigen, dass du ihn liebst und ehrst; doch Rechtfertigung kann verunehren: Menschen könnten sagen, Was! Ist deines Freundes Ansehen denn so gering? Er ist unweise, welcher einen kostbaren Schleier von einem stacheligen Kaktus herunterzieht.
Was auch immer also unsere Beziehung zu irgendeinem Friedens-Brecher sein mag, unsere Barmherzigkeit muss immer in Rufweite bleiben; und sie kann uns helfen gegen eine Empörung, die zu stark ist, um rein zu sein, uns zu erinnern, dass wenn irgendein Mensch um der Gerechtigkeit willen geschmäht wird, er also gesegnet ist.
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