Das Erwachen Merlins

Das Erwachen Merlins
Das Erwachen Merlins

Tief in der Erde soll er schlafen, der Held, der einen Schlaf schläft, der ihn nicht sterben und nicht leben lässt. In höchster Not seines eigenen Volkes wird er erwachen und ihm zu Rettung und Hilfe eilen. Die uralte Geschichte des Heilsbringers, der am Ende der Zeiten wiederkehrt, um alles zu richten, was im Argen liegt. Hier inspiriert durch den Roman „That Hideous Strength“ von C.S. Lewis., der Merlin in dieser Weise beschreibt. Er ist ruhig und unbewegt, als wäre er noch im Schlaf. Sein Leib und sein Gesicht atmen den Geruch der Erde und der Bäume. Seine Stimme ist wie die Kraft des Waldes selbst. Er steigt herauf aus der Erde und steht für die urtümliche Schöpfungskraft, das Gute in der Schöpfung und die Verbundenheit mit den anderen Lebewesen. Merlin ist hier eine Figur am Rande aller Zeiten und Räume. Er steht für die Verbindung zwischen Heidentum und Christentum und verkörpert die guten Kräfte in beiden Bewegungen, die unverdorbene Unschuld der Schöpfung im Gegensatz zum verderblichen und verwerflichen Bösen, dass sämtliche Ordungen, die sich an Recht und Güte halten wollen, zerstören will.